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Die Geschichte des Stammes

Ende der 70er Jahre gibt es in der Pfarrei außer den Messdienern und der Schola keine strukturierte Jugendarbeit. Es Existiert nur eine „freie Jugendegruppe“, d.h. jeder kann kommen oder nicht kommen, mitmachen oder nicht, heute so, morgen anders, je nach Lust. Aktivitäten bietet auch der „Altenhilfkreis“. Weiterhin ist da der Familienkreis der Familien Krick, Hagedorn, Bungert und Kessler, alle mit kleineren Kindern. Eines Tages nimmt Frau Kessler an einem Gespräch zur Situation der Jugendarbeit in der Pfarrei teil, berichtet dem Familienkreis davon. Dieser kommt zu dem Schluss: „Wenn wir für unsere Kinder eine funktionierende und qualifizierte Jugendarbeit haben wollen, müssen wir uns jetzt darum kümmern, damit etwas da ist, wenn unsere Kinder in das entsprechende Alter kommen.“ Familie Kessler zieht aus Seeheim weg, aber die drei verbleibenden jungen Familien beschließen, eine der von Pfarrer Eberhard organisierten Sommerfreizeiten in das Hexenhäuschen zu betreuen. Das ist der Anfang eines langjährigen Engagements von Kricks und Bungerts in der pfarrlichen Jugendarbeit. Irgendwann lassen dann die drei späteren Gründer, Hermann-Josef Bungert, Peter Hagedorn und Siegfried Krick ihre Pfadfindervergangenheit Revue passieren und beschließen einen Pfadfinderstamm zu gründen. Sie laden Eltern zu einem Informationsgespräch ein. Pfadfindersein definiert sich darin über „Fahren und Abenteuer, Sport und Spiel, Gemeinschaft in Christus, Singen und Geschichten hören, Basteln und Bauen, Aktionen für die Gemeinde und den Leitlinien des Verbandes: „Pfadfinder setzen sich ein für ein Leben in Hoffnung, ein Leben in Freiheit, ein Leben in Verantwortung, ein Leben in Wahrheit, ein Leben in Frieden, ein Leben in der Kirche“